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Die CVP sagt „Nein“ zur Ecopop-Initiative

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Wieso die CVP gegen die Annahme dieser Initiative ist:

Die Schweizer Wirtschaft geht mit der Annahme zugrunde! 
Weil die Ecopop-Initiative das Risiko der Kündigung des Personenfreizügigkeitsabkommens und, damit verbunden, der automatischen Kündigung aller andern Abkommen (Stichwort Guillotine-Klausel) aus dem Paket der Bilateralen I bewusst eingeht. Damit werden die absehbaren negativen Folgen für die ganze Wirtschaft unseres Landes in Kauf genommen.

Keine umwelttechnische Besserstellung
Weil die Ecopop-Initiative mit ihrer falschen Zielrichtung die globalen Umweltprobleme lediglich auf das Bevölkerungswachstum reduziert und Fragen wie zum Beispiel den sinnvollen Umgang mit Ressourcen völlig ausser Acht lässt.

Falsche Ansätze führen nicht zum Erfolg
Weil die Ecopop-Initiative die strukturelle Ursache, dass hohe Geburtenraten primär armutsbedingt sind, dass sie bei fehlender Altersvorsorge vermeintlich der Existenzsicherung der Eltern dienen, völlig verkennt. Entwicklungshilfe sollte, ja muss sich nach den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung richten.

Naturschutz trotz Zersiedelung?
Weil die Ecopop-Initiative mit ihrer lokalen Stossrichtung, die Zuwanderung in die Schweiz auf 0,2 Prozent pro Jahr zu begrenzen, suggeriert, dass der Naturschutz direkt von der Zahl der Einwohner abhängig ist. Dabei werden  qualitative Aspekte wie zum Beispiel die Erschliessung umweltverträglicher Energieformen oder verdichtetes Bauen nicht in Betracht gezogen.

Weil unsere Renten damit gekürzt werden
Weil die Ecopop-Initiative aufgrund ihrer fragwürdigen Zielsetzung in Tat und Wahrheit Tausenden von jungen Arbeitskräften die Einreise in die Schweiz verweigert und diese Tatsache weitreichende negative Konsequenzen – für unsere Sozialwerke, ganz allgemein und speziell für die AHV – hat. – Gemäss einer Faustregel des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) haben 10’000 Personen weniger bei der Nettoeinwanderung bis 2030 bei der AHV ein Minus von 1,2 Milliarden Franken zur Folge. Das in Kauf zu nehmen ist schlicht und einfach verantwortungslos.

Kategorie: Medienmitteilung | Kommentar schreiben

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