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Vergangene Neujahrsbegrüssung 2017 der CVP Wil-Bronschhofen

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Dieser Beitrag und die Bilder wurden ohne Abänderung übernommen von infowilplus.ch. Der Verfasser des Artikels ist Niklaus Jung. Direktlink zum Artikel: hier klicken


CVP Neujahrstreff bei Egli Maschinen

Wissenswertes anzubieten war beim CVP Vorstand der Grund, den Neujahrstreff mit einem Firmenbesuch zu verbinden.

Die CVP Wil-Bronschhofen lud zum traditionellen Neujahrsapéro in die Fabrikationshallen von Egli Maschinen in Rossrüti ein. Die rund 50 Mitglieder erhielten in einen speziellen Maschinenbau Einblick. Die von den Gebrüder Egli entwickelten speziellen Bagger-Schaufeln für verschiedenste Einsätze finden europaweit Einsatz. Eine Neujahrsüberraschung hatte Präsident Roland Bosshart mit der Vorstellung von Ivana Manojlovic als neues CVP-Mitglied bereit.

Nicht vor schön aufgereihten Sektgläsern, sondern in der rauen Montagehalle von Egli Maschinen in Rossrüti startete der CVP Neujahrstreff. Roland Egli stellte den Werdegang des Unternehmens vor.

Unternehmensstart in der „Pneuschür“ Rossrüti
Roland Egli wies zum Unternehmensstart darauf hin, dass sie mit einfachem Pneuhandel in einer Scheune begonnen hätten. Die Produktepalette sei dann zusehends in Richtung Gartenmaschinen und Tiefbau gewachsen. Bald hätten sie eine Nische entdeckt im Bau von Baggeranbaugeräten. Der steigende Bedarf im Rückbau von Altbauten habe sie zur Entwicklung von speziellen Anbaugeräten angeregt. Den Erfolg hätten insbesondere die Eigenentwicklungen ausgemacht, welche andernorts nicht erhältlich sind.

Die Neuentwicklungen werden bei Egli in der Schlosserei nach den Plänen der firmeneigenen Ingenieure hergestellt. Zu den attraktiven Geräten gehöre die patentierte Entwicklung eines Betonbeissers. Nach Egli ist die Konstruktion eigentlich dem Aufbau des menschlichen Gebisses abgeschaut. Mit 160 Tonnen Kraft könne das Gerät grösste Betonstücke zermalmen. Ihre Geräte seien z.B. in Kölliken bei der Sanierung der Altlasten auf ferngesteuerten Baggern im Einsatz gewesen. Auch bei Rückbauarbeiten am Gotthardtunnel hätten ihre Geräte wertvollen Einsatz geleistet.

Heute Marktführer für Baumaschinen
Die Gebrüder Egli sind mit ihren Geräten in der Schweiz unterdessen Marktführer geworden. Ihre Arbeitsfelder seien vielfältig, betonte Roland Egli zum 50-köpfigen Mitarbeiterstab. In ihren Reihen fänden sich Ingenieure, verschiedene Metallverarbeiter uns Serviceleute. Mit einem grossen Mitarbeiterstab seien sie unterwegs, weil die tonnenschweren Anbaugeräte auf Platz an die örtlichen Bagger angebaut werden. Auch gehe es um laufende Servicearbeiten.

Im grossen Schulungsraum im 3. Obergeschoss werden über das ganze Jahr Leute für die Handhabung der Geräte ausgebildet. Ausbildungen bietet das Unternehmen auch für Baumaschinenmechaniker-Lehrlinge, eine Berufssparte, welche auf dem Personalmarkt nicht in grosser Zahl verfügbar sei. Das grosse Wachstum des Unternehmens ruft nach Roland Egli nach räumlichen Erweiterungen. Aktuell seien sie mit einer Erweiterung der Werkhalle auf dem heutigen Parkplatz im Gespräch. Auf einer noch in städtischem Besitz stehende Landfläche wollten sie einen neuen Parkplatz einrichten. Es geht nach Urs Egli um Baukosten in der Höhe von 4 Mio. Franken.

Wissenswertes zum Neujahrstreff
Der Besuch bei Egli Maschinen in Rossrüti entpuppte sich als attraktive Verbindung zum Neujahrstreff, da das Unternehmen den Wenigsten in dieser Ausprägung bekannt war. CVP Präsident Roland Bosshart gab sich gegenüber Eglis erfreut über die umfassende Vorstellung des Unternehmens.

Zum Ausblick für die Partei rief Bosshart auf, vermehrt aktiv ins politische Geschehen einzugreifen. Im Rückblick habe die Partei bekanntlich wenig Sonniges erlebt. Mit der neuen Zusammensetzung im Stadtrat biete sich nun Gelegenheit, dessen Arbeit kritischer zu begleiten.

Neue Parteimitglieder
Gleich zwei neue Mitglieder konnte Roland Bosshart bekannt machen. Neben Urs Mäder, bekannt von der Musikschule Wil, gehört auch Ivana Manojlovic, Jahrgang 1985, neu zur Partei. Die in Wil aufgewachsene Mutter einer Tochter (20 Monate) wies im Gespräch darauf hin, dass sie politisch interessiert sei und sich umgesehen habe, wo ihre Interessen am besten zum Ausdruck kommen. Kaufmännisch ausgebildet arbeitete sie bis zur Mutterschaft bei der Schweizer Börse in Zürich. Nun fände sie Zeit, sich mit öffentlichen Belangen zu befassen. Mit ihrer aktiven Teilnahme am Parteigeschehen dürfe die CVP rechnen.

Abschliessend war dann Prost angesagt mit allseits guten Wünschen zum neuen Jahr. Die grosse Schulungshalle im dritten Stock bot der grossen Zahl anwesender Mitglieder genügend Platz zum regen Austausch.

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