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Neujahrsbegrüssung CVP Wil-Bronschhofen

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«Neujahrsbegrüssung CVP Wil – Bronschhofen!»

Stimmungsvolle Neujahrsbegrüssung der CVP Wil- Bronschhofen am
Freitag, 15. Januar 2016 in der Tonhalle Wil. Der musikalische Auftakt durch das „Streichquartetto Diletto“ versetzte die Teilnehmenden gleich zu Beginn in Festlaune und bildete die Grundlage für eine harmonisch fröhliche Zusammenkunft von politischen Weggefährten zum Jahresanfang. Die Veranstaltung in lockerer Atmosphäre weckte Zuversicht und stärkte das Gemeinschaftsgefühl unter den Anwesenden.

Nach ersten einleitenden Klängen von Mozart, begrüsste Präsident Roland Bosshart die Anwesenden rund vierzig Damen und Herren und zeigte sich erfreut über die Beteiligung. Besonders begrüsste er Stadtparlamentspräsidentin Christa Grämiger, die Stadtpräsidentin Susanne Hartmann, die Mitglieder des Stadtrates Marcus Zunzer und Jutta Rösli und Dr. Bruno Dammann als Kandidat für den Regierungsrat. Alsdann stellte er das Streichquartett bestehend aus drei Violinen und einem Cello vor. Das Team, eine Dame und drei Herren, deren Anfänge gemeinsamen Musizierens schon Jahrzehnte zurückliegen, sich aber erst in jüngster Vergangenheit unter dem Namen Diletto erneut formierten. Wie sich im Verlaufe der frühabendlichen Veranstaltung zeigte, bereitete das Quartett mit seinen Interpretationen von Mozart und Haydn grosses Vergnügen und musikalischen Genuss. In seiner Begrüssungsansprache ging Roland Bosshart auch auf das bevorstehende Wahljahr ein und nannte als Ziele der städtischen CVP einen Sitz im Kantonsrat, zwei Sitze im Stadtrat und zehn bis zwölf Sitze im Stadtparlament. Nach einer weiteren musikalischen Einlage gab er seiner Freude über die glanzvolle Wahl von Christa Grämiger zur Stadtparlamentspräsidentin Ausdruck und blendete dabei zurück in die gemeinsame Jugendzeit, als sie beide zusammen in der Sekundarschule Sonnenhof auf der Schulbank sassen, nichts ahnend, dass sie beide in der Lehrtätigkeit berufliche Erfüllung finden und zu heutigen politischen Weggefährten werden sollten.

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Begrüssung durch Roland Bosshart

Ihre Ansprache an die Versammelten stellte die amtierende höchste Wilerin unter den Begriff Glück, in Anlehnung an die Glückwünsche zum neuen Jahr, die die Tage des nun begonnenen neuen Jahres zahlreich begleitet hätten. Das Wort bezeichne in seinem Ursprung den günstigen Ausgang von einem Ereignis, das sogar Eingang gefunden habe im Gründungsdokument zur Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten. Weder besonderes Talent noch eigenes Geschick seien erforderlich, um zum Beglückten zu werden. Der Volksmund dagegen sehe durchaus auch eine eigene Verantwortung des Einzelnen als Beitrag zum Lebensglück. Das komme im geläufigen Sprichwort „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“ zum Ausdruck. Unsere Glückwünsche zum neuen Jahre seien als Ansporn gemeint, auch persönlich das neue Jahr zu gestalten.

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Christa Grämiger, Präsidentin Stadtparlament Wil

Vierundneunzig Prozent der Schweizerinnen und Schweizer seien stolz darauf, Schweizerbürger zu sein. Bei ihr sei es das Glück der Geburt gewesen, von ihren Eltern als Bürgerin in dieses herrliche Land geboren worden zu sein. Die Rednerin spannte alsdann den Bogen zur aktuellen Flüchtlingswelle, die Europa überschwemmt. Menschen aus verschiedenen Erdteilen, die unter Armut, Krieg und klimatischen Bedingungen leiden und zu Flucht und Abwanderung getrieben würden. Es sei unser Glück, in einem Land zu wohnen, in dem seit langer Zeit Friede herrsche, das ein gut ausgebautes Sozialsystem und hochstehende medizinische Versorgung kenne. Sie ging auf das Freiheitsrecht des Einzelnen ein, jederzeit seine eigene Meinung in aller Öffentlichkeit kund zu tun und die Möglichkeiten, als Tourist fast alle Länder der Erde bereisen zu dürfen. Für den Erhalt dieser Errungenschaften lohne es sich kämpfen. Und, wir sollten uns fragen, warum wir dieses Glück wie selbstverständlich für uns beanspruchen, aber nicht ohne weiteres bereit seien, dieses mit Menschen zu teilen, die bei uns Hilfe suchten. Christa Grämiger nannte es abschliessend als ein persönliches Ziel mitzuhelfen, dass in Wil auch weiterhin Wert auf Dialog und konstruktives Miteinander gelegt werde und forderte die Partei auf, in diesem Prozess eine aktive Rolle zu spielen. Sie schloss ihre Ausführungen mit einem Zitat von Molière „Ein glücklicher Mensch ist eine Bereicherung für die Gesellschaft, ein unglücklicher eine grosse Gefahr!“

Roland Bosshart, der den Abend mit gekonnter Moderation prägte, verdankte das Referat und leitete über zu kurzen prägnanten Vorstellungen der Kandidaturen für das bevorstehende Wahljahr.

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v.l.n.r: Roland Bosshart, Prend Berisha, Dr. Bruno Damann, Sepp Sennhauser, Franklin Munishi, fehlend: Roland Felix

Als Kandidat für die Nachfolge von CVP Regierungsrat Martin Gehrer stellte sich der Gossauer Sportarzt und Stadtrat Dr. Bruno Damann mit sympathischen Worten vor. Er sei bereit, seine politische Erfahrung als Stadtparlamentarier in Gossau, nunmehriger Stadtrat und Kantonsrat in den Dienst der St. Galler Kantonsregierung zu stellen. Er nannte auch seine vielfältigen Beziehungen zu Wil. War er doch nach seinem Medizinstudium in Basel als Arzt im Spital Wil tätig. Nach Eröffnung seiner Arztpraxis in Gossau amtete er u.a. als Sportarzt beim FC Wil. Anschliessend an seine Präsentation beantwortete er Fragen von Roland Bosshart und erhielt von diesem ein Präsent in Form von Konfitüre hergestellt in den Heimstätten Wil.

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Roland Bosshart übergibt an Dr. Bruno Damann, Konfitüre, hergestellt in den Heimstätten Wil

In der Folge präsentierten sich die Kandidaten zur Wahl in den Kantonsrat. Roland Bosshart, Parteipräsident und Stadtparlamentarier, Schulinspektor, Jahrgang 1957 möchte kurz ausgedrückt, im Kantonsrat mit wenigen Worten viel erreichen.

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Prend Berisha

Prend Berisha, Mitglied in der Parteileitung der Ortspartei, Kaufmann, Jahrgang 1993, verkörpert die junge Generation und möchte seine Altersgenossen als Vorbild zu politischer Mitarbeit motivieren.

Sepp Sennhauser, mit politischer Erfahrung als Schulrat und in der GPK, Jahrgang 1963, Biolandwirt aus Leidenschaft, nennt als Motto für seine politische Arbeit: „einfach machen“ die Wortbetonung überlässt er den Lesern, er stehe für Beide sich daraus bildende Kurzformen ein.

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Sepp Sennhauser zeigt sich engagiert

Franklin Munishi, Mitglied der örtlichen Parteileitung, Betriebswirt, leitet beruflich die Geschäftsstelle Zürich City der kantonalen Arbeitslosenkasse ZH, Jahrgang 1979, empfindet es als Glück mit seiner Familie in Wil wohnhaft zu sein.

An der Teilnahme des heutigen Abends verhindert: Roland Felix, selbständiger Heizungstechniker, Jahrgang 1964.

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Roland Bosshart dankt Franklin Munishi rechts

Mit dieser breiten Kandidatenauswahl hofft die CVP Wil-Bronschhofen zuversichtlich, am Wahlsonntag vom 28. Februar 2016 wiederum Einsitz in das kantonale Parlament feiern zu dürfen. Auf dem Portal www.smaratvote.ch soll in Bälde die online Wahlhilfe aller Kandidierenden für die Wahlen ins Kantonsparlament St. Gallen aufgeschaltet werden. Smartvote existiert seit 2003 und wird vom politisch neutralen und nicht gewinnorientierten Verein Politools entwickelt und betrieben. Politools hat seinen Sitz in Bern und ist ein interdisziplinäres wissenschaftliches Netzwerk, das Internet-basierte Projekte zur Förderung der politischen Bildung sowie des politischen Interesses der Bevölkerung betreibt.

Noch einmal zog das Streichquartett die Zuhörerschaft in seinen Bann das seinerseits ihre Freude über die Darbietung mit nochmaligem grossem Applaus verdankte. Roland Bosshart dankte rundum Allen die zu dieser freudvollen Neujahrsbegrüssung beigetragen haben und lud zum Buffet mit Köstlichkeiten aus der Hirschi Confiserie. Dieser Apéro riche bot Gelegenheit zu ungezwungenem persönlichem Gespräch und zum Knüpfen neuer Freundschaften. (fr)

Beitrag von: Fredy Rüegg

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