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Mitgliederversammlung vom 25. April 2016

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Dieser Beitrag und das Bild wurden ohne Abänderung übernommen von infowilplus.ch. Der Verfasser des Artikels ist Niklaus Jung. Direktlink zum Artikel: hier klicken 


CVP: 15 Männer und fünf Frauen kandidieren fürs Stadtparlament

Im verkleinerten Parlament will die CVP minimal 10 Sitze verteidigen, angestrebt werden 12 bis 13 Sitze. 

An der Nominationsversammlung für die Herbstwahlen vom Montag im Hof zu Wil stellte die CVP Wil-Bronschhofen ihre Kandidatinnen und Kandidaten für den Stadt- und Schulrat und das Parlament vor. Für die Schlüsseldepartemente treten Stadtpräsidentin Susanne Hartmann und Stadtrat Marcus Zunzer, Dep. Bau, Umwelt und Verkehr, für eine nächste Legislatur an. Für den Schulrat kandidiert Praxedis Schär als Bisherige. Mit 12 Bisherigen und acht Neuen ist die Liste für das Parlament ausgestattet.

Die Stadt-CVP will weiterhin als stärkste politische Kraft in der Stadt Wil für ausgewogene Entscheide sorgen. Im von heute 45 auf neu 40 Mitglieder reduzierten Parlament werden es selbst Bisherige schwierig haben, wieder einen Sitz zu erreichen. Wahlkampfleiter Erwin Schweizer stellte klare Forderungen an die Kandidatinnen und Kandidaten, sich maximal zu engagieren. Die CVP könne weiterhin für beste Lösungen sorgen.

Susanne Hartmann: „Vieles bewegt, umgesetzt und erreicht“
Die erneute Kandidatur von Stadtpräsidentin Susanne Hartmann war keine Überraschung. Überraschend hingegen kam ihre Vorstellung daher, wie sie ihre Wahlversprechen anhand der gelaufenen Politik belegen konnte. Mittels ihres Wahlflyers mit den Versprechen zeigte sie den Stand der erreichten Ziele auf. Zum Thema „Fortschrittliche Stadtentwicklung“ sei das Projekthandbuch bereits abgesegnet. Die Attraktivitätssteigerung beim öffentlichen Verkehr sei erreicht mit dem Ausbau für Bronschhofen, nun auch sonntags auf allen Linien. Der soziale Zusammenhalt sei mit dem Integrationsleitbild und dem Partizipationsartikel gut aufgegleist.

Mit den Tagesstrukturen, vom Parlament einstimmig beschlossen, sei eine wichtige Forderung für eine moderne Familienpolitik erfüllt. Auch für eine bewährte Finanzpolitik sei gesorgt, wenn die Verschuldung bei gleich bleibendem Steuerfuss von 129% innert Jahresfrist von 83 auf 69 Mio. Franken gesunken sei, das Eigenkapital von 19,4 auf 22 Mio. und der Eigenfinanzierungsgrad von 155 auf 462% angestiegen sei. Wil trete weiter mit einem eigenständigen Kulturangebot auf. Wil zeige sich als attraktive, lebendige Stadt und werde ihrer Zentrumsfunktion gerecht. Hartmann ist es auch wichtig, eine offene und transparente Kommunikation zu pflegen.

Im Ausblick nannte die Stadtpräsidentin wichtige Projekte wie den Prozess Schule 2020, das Aggloprogramm mit Zentrumsentlastung, das Konzept frühkindliche Förderung. Auch das Projekt neue Stadtgeschichte sei in Vorbereitung. Mit Aussicht auf interessante Aufgeben will Susanne Hartmann sich für eine nächste Legislatur zur Verfügung stellen.

Stadtrat Marcus Zunzer kandidiert für eine dritte Amtsdauer
Der Departementsleiter Bau, Umwelt und Verkehr, Stadtrat Marcus Zunzer, wies in seiner Vorstellung auf die zahlreichen ausgeführten Projekte hin. Er habe zu den Veränderungen und Entwicklungen der Stadt wesentlich beitragen können, dies immer in einvernehmlicher Zusammenarbeit im Stadtrat. Grossprojekte wie der Sportpark Bergholz, das Agglo-Programm 2. Generation, die Gemeindevereinigung, das Energiekonzept und Arealentwicklungen hätten ihn in besonderem Masse gefordert.

Grosse Aufgaben stehen nach Zunzer bevor mit dem Neubau Bahnhofplatz, dem Agglo-Programm 3. Generation, der Sanierung der Primarschule Lindenhof, einem für Wil massgeschneiderten Energiekonzept, der In-Kraft-Setzung des Baureglements und der Schulraumplanung. 14 Positionen nannte Zunzer, was in Sachen Arealentwicklungen alles bevorstehe. Diese entsprechen einer Fläche von 230’000 m2, oder 4’600 Einwohnenden. Hinzu kommen 55’000 m2 Arbeitsplatzfläche. Die um 50 Prozent gewachsene Zahl Projekte in der ablaufenden Legislatur bedürfe einer eingehenderen Beurteilung der Arbeitsbelastung in den Abteilungen Stadtplanung, Hoch- und Tiefbau.

Vielfache Kompetenzen für das Parlament 
Allein schon bei den Bisherigen für das Stadtparlament sind neben beruflichen Kaderposten auch Handwerksberufe zu finden. Neben Familienfrauen sind auch Pflegefachfrauen dabei. Finanzfachleute sind schon heute im Parlament vertreten.

Bei den neu Kandidierenden finden sich Familienfrau und Marketingfachfrau, Rechtsanwalt, Biobauer, und Kaderleute. (siehe Kandidatenliste)


Die Kandidaten:
Exekutive:

Stadtpräsidium: Susanne Hartmann
Stadtrat: Marcus Zunzer

Schulrat: Praxedis Schär

Parlament
Bisherige: 

Roland Bosshart, Schulinspektor, Wil; Peter Eberle, Betriebsleiter, Bronschhofen; Christoph Gehrig, Immobilienverwalter, Wil; Reto Gehrig, Bauführer, Geschäftsleiter, Wil; Christa Grämiger-Bürge, Hausfrau, Lehrerin, Bronschhofen; Christine Hasler, Pflegefachfrau, Wil; Christoph Hürsch, Geschäftsleiter, Wil; Hans-Peter Hutter, Informatik Dozent, Wil; Hans Moser, Treuhänder, Bronschhofen; Adrian Ruckstuhl, Sozialversicherungsfachmann, Wil; Ruedi Schär, Geschäftsführer, Wil; Erwin Schweizer, Dienststellenleiter, Wil.

Neue Kandidaten
Prend Berisha, Kaufmann EFZ, Wil; Brigitte Gübeli-Forrer, Marketingfachfrau, Wil; Suzana Munishi, Hausfrau, Dentalassistentin, Rossrüti; Jürg Nef, Vermögensberater, Bronschhofen; Lukas Oberholzer, Rechtsanwalt, Wil; Corina Schmid, Rechtsanwältin, Wil, Sepp Sennhauser, Bio-Bauer, Rossrüti; Roger Weideli, Versicherungskaufmann, Wil.


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