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Kooperation bei den öffentlichen Spitälern

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Dieser Beitrag und die Bilder wurden ohne Abänderung übernommen von hallowil.ch. Der Verfasser des Artikels ist Ernst Inauen. Direktlink zum Artikel: hier klicken


Nach dem Vortrag „Rettung St.Gallen“ vor sechs Wochen wählte die CVP60+ ergänzend den Besuch der neuen Notfallstation im Spital Wil. Nach einem aufschlussreichen Spital-Rundgang berichtete René Fiechter, CEO der Spitalregion Fürstenland- Toggenburg (SRFT) über das Konzept der Gesundheitsversorgung im Kanton St.Gallen.

Frauen und Männer zur Vorstellung der neuen Notfallstation. So wurden für den Rundgang die drei Gruppen etwas gar gross. CEO René Fiechter, die Kommunikationsleiterin Barbara Anderegg und ihre Mitarbeiterin Sandra Rohr übernahmen beim Rundgang durch verschiedene Abteilungen die Führung. Die prekären Platzverhältnisse in der Notfallstation und im Verwaltungsbereich bedingten einen Neubau und den Ausbau der neuen Notfallstation. 2017 konnte der neuer Trakt und im Januar 2018 die Notfallstation in Betrieb genommen werden. Gleichzeitig wurden auch die Zufahrt und die ungenügende Parkplatzsituation verbessert. Das Investitionsvolumen betrug gemäss Barbara Anderegg rund 10 Mio. Franken. Dadurch resultieren nun eine verbesserte medizinische Grundversorgung und ein 24-Stunden-Notfalldienst für die ganze Region.

Voll ausgerüstet
Beim Rundgang hoben die Führenden die zeitgemässen Anpassungen bei den Zimmergrössen und in der Gastronomie hervor. Die Abteilung Radiologie ist mit modernsten technischen Geräten, zum Beispiel einen Magnet-Resonanz-Tomograph (MRT) ausgerüstet. Es dient in der Diagnostik zur bildlichen Darstellung von Strukturen und Funktionen von körperlichen Organen, wie die zuständige Radiologiefachfrau erklärte. Die Untersuchungen seien von Montag bis Freitag immer ausgebucht. Es sei immer ein Radiologe des Kantonsspitals in Wil. Alle elf Standorte im Kanton seien mit dem Kantonsspital St.Gallen verbunden. Dr. Christ zeigte die Räumlichkeiten der integrierten Notfallpraxis, in der neben den Spitalärzten auch praktizierende Ärzte aus der Region Dienst leisten können. Die Praxis ist voll ausgerüstet. Ein anderer Arzt erklärte ein weiteres Notfallzimmer. Die interessierten Frauen und Männer liessen sich durch die kompetenten Fachpersonen über die Neuerungen und Möglichkeiten aufklären.

Einbindung in Netzwerke
René Fiechter übernahm 2007 den Vorsitz der Geschäftsleitung der Spitalregion Fürstenland-Toggenburg (SFRT). In seinem spannenden Vortrag informierte er über das Konzept der Gesundheitsversorgung der vier Spitalregionen des Kantons St.Gallen. Die neun Spitäler sind weitgehend vernetzt und fördern die Kooperation. Die Spitalregion Fürstenland-Toggenburg beschäftigt über 800 Mitarbeitende, davon etwa 100 Auszubildende. 2017 wurden in den beiden Spitälern Wil und Wattwil 8‘500 stationäre Patienten behandelt. Der Referent gab bekannt, dass die Spitäler zunehmend unter finanziellem Druck stehen. So resultierten in den letzten Jahren negative Unternehmensergebnisse. An die stationären Patienten-DRG-Fallpauschalen leisten der Kanton 55 % und die Krankenversicherung 45 %. Bei den ambulanten Fällen kommt der Tarmed zur Anwendung. Die gegenwärtigen Tarife seien nicht kostendeckend, sagte René Fiechter. Mehrerträge könnten aber durch eine Konzeptänderung erreicht werden.

 

 

 

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